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Der Einsatz von Referenzspannsystemen im Pressprozess ermöglicht die durchgängige Gestaltung und Betreibung der Z0-Ebene der Referenzspannsysteme von der Werkzeugkonstruktion über den Werkzeugbau bis hin zur Presse.
Diese Durchgängigkeit bedingt die Referenzierung der Presse in Bezug auf die Z0-Ebenen des Matrizenspannfutters und der Stempelspannfutter. Das ZRM Messsystem nimmt diese Referenzierung im Genauigkeitsbereich von 1/10 µm vor.

Das ZRM Messsystem liefert die Messwerte Z1 und Z2 welche über die Stempellänge L zu den beiden Referenzpositionen verrechnet werden. In die Maschinensteuerung sind jeweils die beiden Messwerte Z1 und Z2 oder die beiden Referenzpositionen einzugeben, wodurch die Referenzpositionen für die Pressebenen gesetzt werden. Anpassung an neue Presswerkzeuge erfolgt nur mehr über die aktuellen Stempellängen und die Eintauch- bzw. Abstichdaten.
Die Übermittlung der Werkzeug- und Pressdaten kann in einer weiteren Ausbaustufe vollautomatisch über Identifikationssystem der Werkzeuge (RFID, Identcode,…) erfolgen. Die Pressensteuerung verrechnet die Werkzeugdaten mit den Referenzdaten der Z0-Ebenen zu den neuen Sollvorgaben für Füll-, Press- und Entformposition. Die Steuerung der Pressaufträge, die Verwaltung der Geometrie- und Einsatzdaten der Presswerkzeuge und der Pressparameter kann über ein Prozessleitsystem (COMPACTING ProGrit) oder eine Datenbank erfolgen. Kompensationen auf Grund von Werkzeugsteifigkeiten (Stauchung) und Pulverdaten können berechnet und an die Pressensteuerung weiter gegeben werden.